Durch die mehrjährige Produktionsdauer entsteht ein neuartiges Ökosystem für gefährdete Brutvogelarten in den Weihnachtsbaumkulturen. Kleinere Plantagen können durch abwechslungsreiche Bepflanzung (unterschiedliches Alter, unterschiedliche Sorte/Herkunft) ein waldähnliches Klima herstellen, was den Einsatz von Herbiziden unnötig macht. In Deutschland wurden 2006 etwa 616 Millionen Euro für 28 Millionen Weihnachtsbäume ausgegeben, pro https://www.tannenversand.com/products/weihnachtsbaum-nordmanntanne-125-150-cm Baum also ca. Kleinere Betriebe regulieren den Begleitwuchs manuell oder setzen Schafe ein. In der letzten Zeit Jahren ist keine Preissteigerung festzustellen. Die benötigte Anbaufläche für den Anbau der 28 Millionen Weihnachtsbäume beträgt ca. Seit den Waldschäden durch den Orkan Kyrill 2007 ist die Zahl der Flächen mit Monokulturen stark gestiegen. Die Wertschöpfung solcher Plantagen liegt beim Dreißigfachen pro Hektar und Jahr gegenüber normaler Waldwirtschaft; es werden jedoch mehr Zäune gesetzt und Pestizide versprüht. In Brandenburg, Baden-Württemberg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein ist daher das Anlegen von Monokulturen genehmigungspflichtig. 40.000 ha. Die durchschnittliche Ausbeute beträgt zwischen 60 und 70 Prozent der gepflanzten Bäume, kann aber in Anlehnung an Betrieb, Pflege und Natureinflüssen stark variieren. In Österreich werden im Jahre des Herrn ca. 2,4 Millionen Weihnachtsbäume aufgestellt, wovon 85 % aus heimischen Wäldern stammen.
Überschuldete Unternehmen Droht jetzt eine Pleitewelle? Ab Januar gilt für viele Unternehmen, die wegen der Corona-Pandemie überschuldet sind, wieder die zuletzt ausgesetzte Insolvenzantrag-Pflicht. Ist nun mit einer Pleitewelle zu rechnen? Berliner Spitzenkoch Tim Raue. Vorsitzende der Kommission Kreditversicherung im Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Thomas Langen. Auch Branchenverbände befürchten im kommenden Jahr eine Pleitewelle in Deutschland. Diese seit März geltende Sonderregelung lief Ende September für die Fälle von Zahlungsunfähigkeit aus und endet am 31. Dezember nun auch für die Firmen mit Überschuldung. Firmen, die in der Corona-Krise bedrohliche Situation geraten, mussten in den vergangenen Monaten nachträglich Insolvenz anmelden. Der Gesetzgeber hatte die Insolvenzantragspflicht für Firmen ausgesetzt, deren Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung auf den Folgen der Covid-19-Pandemie beruht. Ursprünglich sollte diese Regelung bereits Ende September enden, wurde jedoch bis Jahresende verlängert. Firmen, die im Zeitraum vom 1.November 2020 bis 31.Dezember 2020 einen Antrag auf die staatlichen November- und Dezemberhilfen gestellt haben oder dazu berechtigt gewesen wären, den Antrag aber nicht gestellt haben, können sogar bis zum 31. Januar warten, bis sie Insolvenz anmelden müssen. Hintergrund dieser Entscheidung war der Gedanke, dass Unternehmen, die lediglich überschuldet, aber nicht zahlungsunfähig sind, mehr Zeit bekommen, um Sanierungs- und Refinanzierungsmöglichkeiten auszuschöpfen.
Mit Inzidenzwerten viel mehr als der 500er-Marke sieht es in Landkreisen wie Görlitz, Zwickau oder Bautzen ganz was anderes aus. Sachsen ist der Corona-Brennpunkt Deutschlands, auf den Karten ein dunkelroter Fleck. Das heißt schon heute sagen wir mal: geschlossene Schulen, Kitas und Läden, Rausgehen nur mit triftigem Grund und Maske. Das Bundesland ist schon zwei Tage früher als alle anderen Bundesländer in den Lockdown gegangen. Diese scheint im Viertel in der Runde den Kanal schon zum Alltagsbegleiter geworden zu - wenngleich hier längst nicht alle eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Schon so einige Schritte weiter auf der sonst belebten Karl-Heine-Straße machen sich die neuen Regelungen bemerkbar. Wo die Menschen am Samstag noch Schlange standen, um in den vielen kleinen Läden die letzte zeit Weihnachtsgeschenke im Angebot, sind jetzt die Gehwege leer und Ladentüren geschlossen. Dort sind nur vereinzelt Passantinnen und Passanten anzutreffen. Mann, der mit Mantel, Mütze und Maske bekleidet neben seinem Auto steht. Vor einer Bäckerei wartet ganz wenige Kundinnen und Kunden auf den Einlass. Auf der umgeklappten Rückbank liegt ein Weihnachtsbaum. Hinter ihm geht an einem Verkaufsstand eine Tanne nach der anderen durch die Trommel ins Netz.
Blaufichten und andere Fichtenarten sind etwas unproblematischer, hier kann das Einpflanzen eines früher eingetopften Baums möglicherweise noch gut funktionieren. Alles in allem werden Sie mit Tannen also nicht das große los ziehen. Ist der Baum im Topf gewachsen, stehen die Chancen fürt Einpflanzen durchaus gut. Erkennbar ist das daran, dass der gesamte Ballen von feinen Wurzelfäden durchzogen ist. Ist das nicht der Fall, wird das Einpflanzen meist nicht funktionieren. Pflanzen Sie am besten nur Bäume bis zur Höhe von maximal 1,5 m ein. Bei größeren Bäumen sind die Chancen für ein Anwachsen wieder deutlich schlechter. Wichtig ist zunächst, den richtigen Pflanzzeitpunkt zu bestimmen. Bei Tannen empfehlen sich hier optimalerweise Frühjahr oder Herbst. Es sollte aber unbedingt eine frostfreie Zeit zum Einpflanzen gewählt werden. Wenn der Baum zu Weihnachten im Topf im Haus stand, sollten Sie ihn zwischenzeitig etwas akklimatisieren lassen, bevor Sie ihn wieder in den Außenbereich bringen. Einige Tage in einem mäßig warmen (rund 10 °C) Raum reichen dafür aber aus. Bis zum Einpflanzen im Frühjahr (am besten ab März) können Sie den Baum samt Topf an einem frostfreien, sonnigen und windgeschützten Ort aufbewahren. In freier Wildbahn sollten Sie den Baum bis zum Auspflanzen definitiv vor Frost schützen. Heben Sie ein Loch aus, das etwas größer ist als der Wurzelballen. Den Baum (oder Setzling) vorsichtig austopfen, dabei den Wurzelballen mit einem Messer an einigen Stellen anritzen. Den Unterboden der Pflanzgrube leicht hiermit Spaten auflockern. Graben Sie aus Scheiß tief, dass der Baum später genauso weit herausragt wie aus dem Topf. Danach den Setzling vorsichtig ins Loch setzen. Am besten den ausgehobenen Boden noch zusätzlich mit etwas Torf vermischen und das Loch zuschaufeln. Festtreten und mit den Händen eine kleine Gießmulde anlegen. Den Baum gut angießen.
Corona-Beschränkungen nun auch wieder im Einzelhandel - und das in der Vorweihnachtszeit. Erst recht Geschäfte in den Innenstädten fürchten nun um ihre Existenz. Eigentlich sollte der neue Weihnachtsbaum aufm Frankfurter Römerberg ein Zeichen erhoffen. Die Fichte "Bertl", was für eine traurige Figur. Doch weil das Nadelholz zu klein und zu hässlich ist, sorgt es in Stadt und Internet für Spott. Ein kleiner Trost nur, dass wegen Corona ohnehin kaum Menschen unterwegs sind. Nur wenige Meter weiter hat man ohnehin schon wenig zu lachen. Frankfurter Römerberg: Wo sonst ein Weihnachtsmarkt stattfindet, steht in diesem Jahr nur Fichte "Bertl". In der Pendler- und Messestadt Frankfurt am main bleiben die Tagesbesucher aus. Auf der nach Umsatz gemessen drittgrößten Einkaufsstraße Deutschlands, der Zeil, ist lange Jahre Totentanz. Auch die Touristen kommen seit Corona nicht länger. Per Laser misst die Wirtschaftsförderung der Stadt, wieviele Passanten hier während des Tages entlang flanieren. Waren es vor dem Lockdown im Februar noch fast 9500 Menschen pro Stunde, ging diese Zahl auf 900 herunter und hat sich auch in den vergangenen Wochen fast halbiert. Natürlich mit weitreichenden Folgen für den Einzelhandel der Straße. Joachim Stoll, der Vorsitzende des Handelsverbands in Frankfurt.